Software

Bei dem Begriff Software handelt es sich um voll funktionsfähige Prozesse oder Prozessroutinen für elektronische Geräte, der sogenannten Hardware. Diese Arbeitsprozesse sind unter dem Synonym „Programme“ in die Umgangssprache eingegangen. Grundsätzlich wird dabei unterschieden zwischen Software für Anwendungen und Software für das Betriebssysteme OS. Vereinfacht dargestellt, ist die Betriebssoftware dazu da, um das Gerät, beispielsweise den Computer, soweit zu starten, dass er für die Nutzung von Anwendungssoftware bereit ist. Am meisten verbreitet sind die Systeme von Microsoft mit ihren Windows-Versionen, aktuell Windows 7, während Internet-Browser wie zum Beispiel der Mozilla Firefox oder Internet Explorer zur Kategorie Anwendungssoftware gehören. Oft ist beim Kauf eines Computers bereits die Betriebssoftware vorinstalliert. Die Programmpakete beinhalten auch eine Vielzahl weiterer nützlicher Programme wie beispielsweise BackUp Programme / Datensicherung. Diese laufen in der Regel bei jedem Start im Hintergrund ab und dienen im Fehlerfall ausschließlich dazu, das letzte funktionsfähige System zu rekonstruieren. Mithilfe von Restore-Routinen kann dies relativ einfach zurückgeladen werden (etwa wenn sich mal ein Virus eingeschlichen hat). Weitere Hilfsprogramme, sogenannte Tools, befinden sich in dem vom Hersteller mitgelieferten Programmpaket. So kann man zum Beispiel seine Festplatte wieder in Ordnung bringen (Defragmentierung), wenn in der letzten Zeit darauf vielfach zugegriffen wurde. Es wird meistens sofort ersichtlich, dass so eine „Reinigungsaktion“ gelaufen ist, denn die Programme laden deutlich schneller. Gerade für das Thema Schnelligkeit ist eine leistungsfähige Bild / Videoverarbeitung unbedingt erforderlich. Eine Bild- oder eine Videoserie wird für den Betrachter unerträglich, wenn langsame Prozesse aufgrund falscher Hardware oder auch Software stattfinden. Software für diesen Bereich wird vielfach angeboten, für einen guten Betrieb sind sie jedoch auch von schneller Hardware abhängig (Grafikkarten, Speicher auf der Grafikkarte, Prozessor). Das gleiche gilt für CAD Software. Hierbei handelt es sich um eine Software, die für Planer und Architekten geschaffen wurde. Musste noch vor einigen Jahren ein technischer Zeichner mit der Erstellung von DIN-A2-Zeichnungen nach Vorgaben beauftragt werden, ist heute der Auftrageber selbst in der Lage, seine Vorstellungen direkt in das System einzugeben. Hier bietet sich ihm automatisch eine Vielzahl an Betrachtungsmöglichkeiten (2D-, 3D- Ansichten). Mit Einsatz des Internets und dessen web-basierender Oberfläche wurden auch zahlreiche Möglichkeiten für das Desktop Publishing geschaffen. Dieses auch unter der Abkürzung DTP bekannte Verfahren nutzt die Möglichkeiten eines Personalcomputers in Verbindung mit dem Web so aus, dass Dokumente für verschiedene Bereiche (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit) in perfektem Layout erstellt werden können. Diese Software kann in Verbindung mit anderen Folgeprogrammen zu einem hocheffektiven System automatisiert werden. Nutzt man im Internet eine eigene Internetpräsenz, ist es von Vorteil, wenn ein gutes Web Site Publishing verwendet wird. Diese Software ist soweit automatisiert, dass selbst ein unbedarfter Anwender mit wenigen Handgriffen seine eigene Webseite aufbauen und verwalten kann. Viele Programme bieten darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten, die eigene Webseite auszuwerten und marketinggerecht zu gestalten. Es sind also Hilfstools zum Erstellen und Veröffentlichen von eigenen Seiten im Internet. Für Betriebe, die aufgrund ihrer speziellen Arbeitsmethoden keine handelsübliche Software verwenden können, müssen sogenannte Einzelapplikationen angefertigt werden. Das sind Programme oder auch Programmteile, die ausschließlich für diesen einen Betrieb entwickelt werden und dementsprechend kostenintensiv sind. In einem großen Autowerk arbeiten viele Computer mit solchen Applikationen, da sie individuell nur für diesen Autotyp funktionieren müssen. Für welchen Bereich auch immer, eine gut funktionierende Software setzt mit dem eigentlichen Programmieren eine klare Entwicklungsrichtlinie voraus. Hier wird der rote Faden aufgezeichnet, nach dem sich die Software richten muss. Vielfach kann mithilfe einer Entwicklungssoftware auch fertige Software vom Fachhandel angebunden werden. Man kann sich dies so vorstellen, dass ein Atommolekül mit anderen Molekülen eine Verbindung eingeht. Die Steuerung des Gesamtsystems übernimmt dabei die Entwicklungssoftware, die ein fertiges Paket schnürt. So ist auch für Grafikprogramme / Präsentationsprogramme zunächst die Entwicklung gefragt, mit welcher Software das Bedürfnis des Nutzers befriedigt werden kann. Eine Präsentation wird effizienter, wenn die Darstellung mit einer leistungsstarken Grafiksoftware erfolgt. Wie schon vorher angemerkt, ist aber entscheidend, mit welcher Hardware (Grafikkarte) die Daten verarbeitet werden. Die teuerste Software für Grafik kann nur soviel leisten, wie auch intern von dem Prozessor verkraftet werden kann. Dies kann insbesondere bei einem langsamen Bildaufbau beobachtet werden.
Ein großes Problem ist bei einer Datenverarbeitung die Sicherheit. Sobald der Anwender sein lokales Netzt zuhause verlässt und sich ins Internet begibt, ist das Thema Internet Sicherheit gefragt. Zum sicheren Betrieb gibt es Programme – Firewalls – die auch als eigenständige Software auf dem Markt angeboten werden. Diese Software schützt den eigenen Computer vor Angriffen von außen. Je nach Ausstattung der Software, kann der Anwender bestimmen, ob sein PC einen Zugriff von außen zulassen will oder nicht. Wichtig beim Einsatz von Firewalls ist jedoch, dass diese verfügbar ist und immer wieder auf die neueste Version upgedatet wird. In engem Zusammenhang mit den Firewalls stehen auch die Netzwerk Anwendungen. Das sind eigens für Herstellung und Betrieb der Verbindung des Computers mit dem Internet über das Telefonnetz (mobil, fest oder per Satellit) erstellte Programme. Es ist damit möglich, in seinen privaten Wänden in jedem Zimmer ein Computer über ein lokales Netz (LAN) mit einem Server im Keller zu verbinden. Dies wird insbesondere bei der Verarbeitung von großen Datenmengen eingesetzt.
Das Internet ist heutzutage ein wesentliches Informationsmedium. Zum Beispiel Navigationsgeräte benötigen immer wieder aktuelle Karten für Navigationssoftware. Oft kann man diese Karten aber nur vom Hersteller des Gerätes in der jeweiligen aktuellen Fassung beziehen. Ein Download aus dem Netz ist meist nicht möglich. In kleinen und mittleren Betrieben wird aus Kostengründen beim Einsatz von Computern und Software mit Mehrfachuser Lizenzen gearbeitet. Dieses bedeutet, der Betrieb kauft die Software, die multiuserfähig sein muss, nur einmal an. Die Installation der Software wird auf einem zentralen Server vorgenommen. Je nach Anzahl der erworbenen Lizenzen und einer Erlaubnis, das Programm auszuführen, können die Nutzer auf das Programm parallel zugreifen. Bis vor einigen Jahren noch wurden die Programme lokal auf den jeweiligen PCs der Anwender installiert und die Lizenzverwaltung manuell ausgeführt. Beliebt ist dies zum Beispiel beim Einsatz der Bürokommunikation, der Office Software / Bürosoftware oder auch Office Pakete. Hier wird mit einer Generaluserlizenz das Recht erworben, in seinem Betrieb, wo auch immer, die Programme zu installieren. Diese Softwarepakete beinhalten neben dem klassischen Textprogramm Word auch Kalkulationsprogramme Excel und Access. Weitere Hilfsprogramme sind kleinere Bildbearbeitungssoftware und Bilddokumentationen (PowerPoint). Will man seine Computerlandschaft, die vielfach mit dem Internet arbeitet, weiter ausreichend sichern, muss über den Einsatz von Sicherheitssoftware nachgedacht werden. Viel Malware und Spamware erreicht die Nutzer über die Software für E-Mails. Um diese Belästigungen einzugrenzen, wird Software angeboten, die gerade diese Unannehmlichkeiten ausbremst. In großen Betrieben, zum Beispiel bei Banken, ist deshalb zusätzlich zur Firewall ausreichender Schutz mit wirkungsvoller Software notwendig. Natürlich wird ein Computer heutzutage auch vom Nachwuchs genutzt. Die Hersteller haben sich seit Jahren darauf eingestellt und bieten viele Spiele und andere altersgerechte Software für die Kleinen an. Ein Vorteil dabei ist, dass den Kleinen wird von jung auf die Angst genommen wird, mit diesen Geräten zu arbeiten. Sie erlernen es spielerisch.


Trends und Entwicklung:

Die Entwicklung in der Informationstechnik geht ständig weiter. War vor einigen Jahren noch das Megabyte (MB) die Speicherobergrenze, wurde es dann durch das Gigabyte (GB) abgelöst. Heute hat längst das Terabyte (TB) die großen Computer erreicht, wobei das physische Format immer kleiner wird. Auch bisher beliebte Datenträger wie die CD, werden immer mehr durch USB-Sticks, die Massendaten speichern können, abgelöst. Auch neue Software wird ständig entwickelt, da sich diese an den gesteigerten Prozessorgeschwindigkeiten orientieren muss.


Kaufberatung / Tipps:

Die Auswahl eines Computers hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig allein ist die Frage, was erreicht werden soll. Wenn wenig Zeit vorhanden ist, muss eine leistungsfähige Maschine und entsprechende Software angeschafft werden. Ist der Computer nur für den Zeitvertreib, kann auch ein billigeres Produkt Freude bringen. Bei der Anschaffung der Software muss aber darauf geachtet werden, dass die systemseitigen Voraussetzungen für diese Software vorhanden sind. Dies ist besonders bei Spielen der Fall, die teilweise sehr bestimmte Voraussetzungen an die Hardware haben.
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